Pornhub entfernt „Millionen“ unbestätigter Videos – Die Plattform Pornhub entfernt sämtliche Videos aus nicht-bestätigten Quellen, nachdem es immer wieder Beschwerden gegeben hatte, dass die Plattform Bildmaterial von Kindesmissbrauch zur Schau stellen würde. Darauf hatte die Seite reagiert und eine entsprechende Reaktion in einem Blogpost veröffentlicht, den MANN.TV übersetzt hat.

Dort heißt es: „Als Teil unserer Politik, nicht verifizierte Uploader zu verbieten, haben wir nun auch alle zuvor hochgeladenen Inhalte gesperrt, die nicht von Content-Partnern oder Mitgliedern des Model-Programms erstellt wurden. Das bedeutet, dass jeder Pornhub-Inhalt von verifizierten Uploadern stammt – eine Anforderung, die Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, YouTube, Snapchat und Twitter noch nicht eingeführt haben.“

Weiter führt die Mitteilung aus: „Führende Non-Profit-Organisationen und Interessengruppen bestätigen, dass unsere bisherigen Bemühungen im Kampf gegen illegale Inhalte effektiv waren.“ Zudem betonte die Plattform:

„In den letzten drei Jahren meldete Facebook 84 Millionen Fälle von Material über sexuellen Kindesmissbrauch selbst. Im gleichen Zeitraum meldete die unabhängige, unabhängige Internet Watch Foundation 118 Vorfälle auf Pornhub. Doch das sind immer noch 118 zu viel, weshalb wir uns verpflichtet haben, sämtliche notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.“

Wie viele Videos genau das Unternehmen entfernt hat, ist offiziell nicht bekannt – das Portal „Motherboard“ berichtet, die Suchfunktion für einen direkten Vergleich mit der Zeit vor der Entfernung genutzt zu haben. Demnach sei die Anzahl der gesamten Videos von 13,5 Millionen auf 4,7 Millionen gesunken.

Pornhub reagiert mit diesem Schritt nicht zuletzt auch auf wirtschaftlichen Druck. Große Finanzdienstleister wie Mastercard und Visa hatten bekanntgegeben, sie würden die Nutzung ihrer Karten auf dem Portal blockieren, nachdem die „New York Times“ berichtet hatte, Pornhub sei „durchseucht“ mit illegalem Content. Die Plattform reagierte auf den Bericht der Zeitung mit einem Statement gegenüber „Business Insider“:

„Jede Mutmaßung, wir würden CSAM (kinderpornografisches und kindesmissbräuchliches Material) erlauben, ist verantwortungslos und auf infame Weise unwahr.

Quelle: ladbible.com