Bald ist es soweit: Der seit 2000 agierende CEO von Microsoft, Steve Ballmer, legt noch innerhalb von 12 Monaten sein Amt nieder und macht Platz für einen Nachfolger. In einem Interview mit CNET gab der in Detroit geborene US-Amerikaner an, dass er Windows Vista für seinen größten Fehler hält. Da würden ihm sicherlich viele Windows-Nutzer beipflichten.

Windows Vista sollte dem Betriebssystem nicht nur optisch eine Frischzellenkur verpassen, so Ballmer. Der Erfolg blieb allerdings aus und erst Windows 7 konnte den erhofften Gewinn erwirtschaften.

Im Gegenzug sei er stolz darauf, dazu beigetragen zu haben, Computer in den 80er und 90er Jahren zu einem Gerät für die Massen gemacht zu haben. Damit habe man das Leben des Menschen nachhaltig beeinflusst und geprägt. Ähnliches sagt er auch dem Smartphone nach, selbst wenn dieser Erfolg nicht von Microsoft ausging. Windows Phone ist auf dem wachsenden Smartphone-Markt noch immer keine große Nummer.

Seit zwei bis zweieinhalb Monaten hatte Ballmer mit dem Gedanken gespielt, das Amt des Microsoft-Chefs abzugeben. Bill Gates, Gründer der Softwarefirma, habe ihn in seiner Entscheidung nicht beeinflussen wollen. Innerhalb der nächsten 12 Monate soll ein Nachfolger für Ballmer gefunden und eingearbeitet werden.

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