Nach den NSA-Enthüllungen im vergangenen Sommer durch den Whistleblower Edward Snowden hat sich in der Internetgemeinde einiges verändert – oder zumindest sollte es das. Einen weiteren Schritt hat jetzt Internetgröße Google angekündigt.

In Zukunft wolle man die Internetsuchanfragen weltweit per Verschlüsselung schützen, sodass diese nicht mehr im Klartext übertragen und von entsprechenden Geheimdiensten abgefangen werden können. Sollten also künftig Suchanfragen abgefangen werden, kann die NSA diese nicht entschlüsseln, sondern bekommt nur unlesbares Wirrwarr vorgesetzt. Es sei denn, der NSA wird irgendwie jener Schlüssel zugespielt, aber das wollen wir an dieser Stelle mal nicht hoffen.

Besondere Auswirkungen könnten die geplanten Änderungen auch für China haben. Dort werden einige Suchanfragen nämlich gezielt herausgefiltert und ausgewertet. Dass die Behörden jetzt nur noch kryptische Zeichenabfolgen zu lesen bekommen, wird die Beziehungen zwischen China und Google sicherlich nicht fördern. Vielmehr könnten die Internetkontrolleure den Zugriff auf Google-Dienste sogar komplett sperren.

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