Google: EU-Gericht bestätigt Strafe in Milliarden-Höhe – Es ist mittlerweile ganze vier Jahre her, dass die EU-Kommission im Jahre 2017 Google zu einer Strafe in Höhe von 2,42 Milliarden Euro verdonnerte. Dem Suchmaschinen-Giganten wurde damals vorgeworfen, seine Vormachtstellung im Suchmaschinengeschäft ausgenutzt zu haben.

Dies um den eigenen Preisvergleich gegenüber der Konkurrenz wettbewerbswidrig zu begünstigen. Nun hat das EU-Gericht jedenfalls die deftige Strafe bestätigt, nachdem Google Einspruch eingelegt hatte, aber vor der zweithöchsten Gerichtsinstanz der EU scheiterte. Nun bleibt Google nur noch die Möglichkeit vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu ziehen, um gegen die Strafe vorzugehen.

Verbraucherschützer begrüßen das Urteil

Derweil bestätigte das Gericht der EU nicht nur die Strafhöhe, sondern auch die Marktanalyse der EU-Kommission. Im Detail kann man hier das Urteil der Richter nachlesen. Verbraucherschützer begrüßen das Urteil gegen Google. So sagte Monique Goyens, ihres Zeichens Direktorin vom europäischen Verbraucherverband BEUC:

„Das heutige Urteil des Gerichts ist wichtig, denn es bestätigt, dass die Verbraucher auf der Grundlage vollständiger und unvoreingenommener Informationen eine freie Wahl haben sollten und dass Google seine marktbeherrschende Stellung nicht missbrauchen darf, um Wettbewerber auf unfaire Weise aus dem Weg zu räumen.“ 

Insgesamt 8 Milliarden Euro an Strafen verhängt

Google sieht sich seit Jahren mit einigen Verfahren konfrontiert, die seitens der EU-Kommission gegen das Unternehmen ins Rollen gebracht wurden. Das aktuelle Urteil miteinbezogen gab es somit drei Beschlüsse, wonach die EU-Kommission hohe Geldstrafen verhängte. Diese belaufen sich mittlerweile auf ganze 8 Milliarden Euro, die Google an Strafen angesammelt hat.

Quelle: computerbase.de