Ein ehemaliger Angestellter der Polizeibehörde von Virginia, USA, ist nach eigenen Angaben aufgrund einer „Gefällt-mir“-Angabe auf dem sozialen Netzwerk Facebook gefeuert worden. Denn er hatte bei der Facebook-Seite eines politischen Gegners seines Vorgesetzten auf „Gefällt Mir“ gedrückt, woraufhin er von seinem wütenden Chef gefeuert worden sei.

Durch die Kündigung sah der Mann sich in seiner Meinungsfreiheit verletzt und ging deshalb vor Gericht. Und tatsächlich: Die US-Justiz entschied zugunsten des Klägers. Ein Bundesgericht in Richmond äußerte nämlich, dass die Verwendung der „Gefällt-mir“-Funktion vom Recht auf Meinungsfreiheit geschützt wird. Die Angabe im sozialen Netzwerk zu politischen Personen gleiche dem Aufstellen eines Schildes im eigenen Vorgarten.

Nun fordern Facebook und ACLU, eine US-Bürgerrechtsorganisation, dass die Gefällt-mir-Funktion sogar durch die Verfassung geschützt wird. Sie diene als ein Mittel der freien Meinungsäußerung, weshalb die Nutzung des Knopfes diesen Schutz verdiene.

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