Ihr werdet es nicht glauben, aber laut einer Studie verstößt Facebook gegen geltende Datenschutzrechtlinien. Ja, wir wissen selber, dass dieser Brocken schwer zu schlucken ist, und wollten es zuerst ja auch nicht glauben, doch leider werden wir uns an diesen Gedanken gewöhnen müssen. Was kommt als Nächstes? Ein Onlinemagazin, welches sich über Bilder halbnackter Frauen definiert?

Spaß beiseite. Dass Facebook schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge des Datenschutzes ist, weiß eigentlich jeder, doch die Wenigsten störten sich daran, was ein wenig an das Verhalten von Rauchern erinnert. War das Thema seit jeher schon recht heikel, stellte die Studie zu den neuen Datenschutz-Richtlinien seitens des sozialen Netzwerkes nun klar heraus, dass diese gegen EU-Recht verstoßen.

Der Bericht vom "Interdisciplinary Centre for Law & Information and Communication Technology der KU Leuven" sowie dem "Institut für Studien zu Medien, Information und Telekommunikation der Freien Universität Brüssel" betont, was die User schon längst wissen: nämlich, dass die Privatsphäre-Einstellungen des Netzwerkes unübersichtlich und viel zu aufwändig sind. Des Weiteren habe man viel zu wenig Einfluss darauf, wie und wofür Standortdaten oder Namen zu Werbezwecken verwendet werden.

Die Neuregelungen der AGB, denen jeder automatisch zugestimmt hat, der sich ab Ende Januar bei Facebook eingeloggt hat, dienen im Wesentlichen dazu, die angezeigte Werbung gezielt auf einzelne Nutzer zuschneiden zu können, wofür Informationen über besuchte Seiten und genutzte Apps auch außerhalb des Netzwerks ausgewertet werden.

Für alle, denen das nicht passt, haben wir HIER einige Tricks, die euer Profil sicherer machen.

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