Wenn Firmen Eltern wären:

Microsoft: „Du isst, was auf den Tisch kommt!“

Kunde: „Nein! Du kannst mich nicht zwingen!"

Microsoft: „Oh ... na dann ... räum gefälligst dein Zimmer auf!“

Kunde: „Warum sollte ich? Muss ich bei Sony ja auch nicht!“

Microsoft: „Äh ... ja gut, dann lass. Hauptsache du hast mich lieb.“

Entspräche diese Analogie der Realität, dann müsste das verwöhnte Kunden-Blag wohl bald zu den 'Strengsten Firmen der Welt' geschickt werden.
Denn sowohl im Falle des Online-Zwanges als auch beim Thema Gebrauchtspielsperre beugte sich Microsoft unter argem Gesichtsverlust dem Gequengel der Zockergemeinde. Schon nervig, wenn 'ne Göre im Kaufhaus zu brüllen anfängt!

Na ja, und da das Image zurzeit eh hinüber ist, kann man auch gleich noch weiter zurückrudern, um die Käuferschaft wieder ins Boot zu holen. Insofern kündigte Microsoft an, dass der Kinect-Sensor zum Spielen nun doch nicht mehr zwangsläufig eingestöpselt sein muss. Allen, die Bock auf Exklusivtitel wie Dead Rising 3, aber auch Angst um ihre Privatsphäre haben, fällt ein Stein vom Herzen. Immerhin ist eine dauerhaft aktivierte Kinect-Einheit das Spionagewerkzeug im heimischen Wohnzimmer schlechthin.

Zudem wird dadurch der Weg bereitet, auch den letzten Kritikpunkt der darbenden Spielerschar zu beheben, nämlich den Preis. Immerhin schlägt so ein Kinect-Sensor ordentlich zu Buche. Als optionales Peripheriegerät müsste es allerdings nicht mehr der Konsole beiliegen, was den Preis entsprechend senkt.

Seitens Microsoft gibt es diesbezüglich zwar noch keine Aussage, wir sind jedoch äußerst zuversichtlich und würden uns auch nicht mehr wundern, wenn die Herrschaften aus Redmond ihre Konsole im letzten Schritt sogar noch umtaufen, weil den Kunden der Name nicht passt.

'PS4' klingt doch ganz schön, oder?!