Das ist gut:

Bei WWE 2K Battlegrounds wird nicht lange gefackelt, sondern gekloppt, bis sich die Balken biegen. Dabei bietet es zeitgleich überraschend viel Umfang – sowohl im Einzel- als auch im Mehrspieler-Modus. Gerade in einer lustigen Männerrunde verspricht das jede Menge spaßige Action auf und vor dem Bildschirm. Das liegt mitunter daran, dass sich die Matches sehr unterschiedlich spielen.

Im Käfig etwa ist man ohne gutes Teamplay verloren, während sich in Matches des Typs jeder gegen jeden das Blatt durch die zerstör- und nutzbare Umgebung samt Objekten rasch wenden kann: Wer wollte seinen Kumpel nicht schon einmal einem im Sumpf wartenden Krokodil zum Fraß vorwerfen? Hier habt ihr die Möglichkeit dazu!

Dementsprechend ist die Steuerung ausgelegt: Treten, Greifen, Schlagen, Blocken und daraus resultierende Kombinationen und Bewegungsabfolgen – das war's. Einfach, aber höchst eingängig. Bereits nach wenigen Matches hat man das Timing raus und vollführt krachende Angriffe, schleudert Gegner durch die Luft wie Superman in seinen besten Zeiten. Wem das noch nicht reicht, der kann mit Specials – die sich im Matchverlauf aufladen – zu einem Prügel-Feuerwerk ansetzen.

„Feuerwerk“ ist hier wortwörtlich zu nehmen: In „WWE 2K Battlegrounds“ kracht es nicht nur aus den Boxen, sondern auch auf dem Bildschirm. Alles wirkt wie aus einem Michael-Bay-Film und unterstreicht das gewollte Comic-Superhelden-Feeling des Spiels. Mal fliegen die Protagonisten 20 Meter über den Ring, dann schleudern sie durch eine Explosion herum oder landen unter einer herunterkrachenden Hebebühne.

Untermalt wird das Ganze kongenial von den Kommentatoren Jerry „The King“ Lawler und Mauro Ranallo, die jede Aktion mehr als begeistert verkaufen.