Der Urvater eines Genres beschreitet neue Wege. Für den „Youngblood“ getauften Ableger der altehrwürdigen Ego-Shooter-Reihe „Wolfenstein“ haben sich die Baller-Profis von MachineGames mit den Stealth-Experten von den Arkane Studios zusammengetan, und das bewährte Rezept mit frischen Zutaten angereichert. Ob das bleihaltige Süppchen dadurch besser schmeckt oder am Ende gar überwürzt an den Koch zurückgeht, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

Getreu dem Motto „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, treten in „Wolfenstein – Youngblood“ B.J. Blazkowicz Zwillingstöchter Soph und Jess in die großen Fußstapfen ihres Vaters. Jener gilt nämlich als vermisst, weshalb sich seine beiden kurzluntigen Zöglinge auf den Weg ins vom Regime/den Nazis besetzte Paris des Jahres 1980 machen, um Papa wieder nach Hause zu holen. Dass sie sich dazu in bester Koop-Shooter Manier zunächst eine blutige Schneise durch ganze Horden von Faschisten schlagen müssen, ist ein angenehmer Nebeneffekt und gehört im Hause Blazkowicz ja ohnehin zu guten Ton.

Das weiß natürlich auch die hiesige Widerstandsbewegung, welche die beiden heißblütigen Mädels nur zu gern unter ihre Fittiche nimmt und auf allerlei Haupt- und Nebenmissionen schickt. Wenn man schon mal grad zwei leibhaftige Blazkowiczens da hat, kann man bei der Gelegenheit ja schließlich auch gleich die ganze Stadt zu befreien.