Nachdem ein nachhaltig beeindruckender Trailer auf der E3 2016 ordentlich Appetit auf das verstörend dystopische Abenteuer aus dem Hause Compulsion Games machte, schien es sich im Zuge der Early Access Phase in Richtung eines strengen Survival Abenteuers mit starkem Fokus auf Ressourcenmanagement zu entwickeln. Mit Gearbox als Publisher wurde der fertigen Version des via Kickstarter finanzierten „We Happy Few“ letzten Endes aber doch eine ausgewachsene Story zuteil und der Survival-Aspekt zugunsten altbewährter Action-Adventure-Elemente abgemildert. Ob das die richtige Entscheidung war, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

Ihr beginnt die drei Akte und drei Charaktere umfassende Gesichte in der Haut von Arthur Hastings, der als Zensor von Zeitungsartikeln brav seinen Teil zu einer Gesellschaft beiträgt, der durch eine staatlich verordnete Droge namens „Joy“ eine heile bunte Welt vorgegaukelt wird.

Nachdem Arthur auf einen Zeitungsbericht über seinen vor vielen Jahren deportierten Bruders Percy stößt, beginnt er an den Regenbogengittern seiner falschen Realität zu rütteln. Er setzt die Droge ab, um zu fliehen und Percy zu finden, was allerdings gar nicht so einfach ist in einer Welt, in der alles Kranke und Schlechte unter den Teppich der Konformität gekehrt wird, und Menschen, die Joy aufgrund einer Unverträglichkeit nicht nehmen können, als Außenseiter gelten, die nichts vom Kuchen abbekommen.