Das ist gut: 

Der beste Aspekt von „Watch Dogs Legion“ ist ohne Frage die spielerische Freiheit bei der Lösung der einzelnen Missionen. Durch die Vielzahl an Charakteren, Fertigkeiten, Waffen und Gadgets sowie den Gegebenheiten der Umgebung gibt es unzählige Mittel und Wege, auf die man zuweilen auf den ersten Blick gar nicht kommt. 

Ob ihr nun schleicht, schießt, infiltriert oder verkleidet vorgeht – es gibt eigentlich immer eine Möglichkeit, den jeweiligen Auftrag nach eigenem Geschmack zu erfüllen. Ein großes Augenmerk wird auf das Hacken gelegt. Es gibt kaum etwas, was ihr nicht irgendwie mit eurem Smartphone beeinflussen könnt, von Sicherheitskameras über Computer bis hin zu Geschützen, Drohnen oder Fahrzeugen. Das ist durchaus komplex, so könnt ihr euch beispielsweise von Kamera zu Kamera hacken, um an sonst unzugängliche Orte zu gelangen. Oder ihr steuert Drohnen und Spinnenbots zu ähnlichen Zwecken.  

Auch an der Vielfalt der Aktivitäten dürfte es nicht hapern. Hauptstory, Nebenmissionen, Rekrutierungen oder Gebietsbefreiungen bilden lediglich den Gipfel des Eisbergs. Selbst in der Stadt entdeckt ihr immer wieder kleine Ereignisse, wie etwa Zivilisten, die von Sicherheitskräften drangsaliert werden und die befreit werden können. 

Die Reihenfolge, in welcher ihr die bestehenden Aktivitäten absolviert, bleibt ebenfalls ganz euch überlassen. Zumal ihr euch im virtuellen London dank Schnellreise per U-Bahn, zu Fuß oder mit unzähligen verschiedenen Fahrzeugen völlig frei bewegen könnt. Selbst Frachtdrohnen können dazu genutzt werden, euch von A nach B zu bringen.