Als Videospieler hat man es heutzutage nicht leicht. Die Intervalle, in denen neue Daddelkisten auf den Markt kommen, werden kürzer. Will man also stets die fetteste Grafik genießen können, muss man immer häufiger tief in die Tasche greifen. Und mit einer neuen Konsole ist es ja oft nicht mal getan. Im Falle der Playstation Pro beispielsweise sollte man sich gleich auch einen neuen 4K- und HDR-fähigen Fernseher auf die Einkaufsliste schreiben.

Als Teenie ist man, was das betrifft, auf Gedeih und Verderb dem Wohlwollen der Eltern ausgeliefert, und mal eben 400 Euro für eine Konsole schütteln auch diese nicht einfach so aus dem Ärmel. Man hört sie schon förmlich stöhnen und monieren, warum denn heutzutage alles so teuer sein muss. Früher waren Konsolen doch einfach nur zum Spielen da und deshalb viel günstiger. Aber stimmt das überhaupt?

Ein spannendes Experiment von Nutzern eines Internet-Forums beweist, dass auch die Anschaffung eines Atari 2600 seinerzeit kein Pappenstiel war. Ganz im Gegenteil, denn berücksichtigt man die Inflation, kommt man dieser Tage mit dem Preis sogar ganz gut weg. Natürlich klingt es erst mal wenig, wenn man hört, dass das Teil im Jahr 1977 umgerechnet vermeintlich läppische 189 Euro gekostet hat. Nimmt man nun aber den Wertverlust des Geldes über die Jahre hinweg dazu, musste man für die Kiste heute rechnerisch satte 756 Euro blechen!

Auf den folgenden Seiten möchten wir euch weitere Beispiele vorstellen und zeigen euch, was alte Konsolen heutzutage kosten würden.

Atari 2600

Preis 1977: 189 Euro

Preis 2017: 756 Euro