Falls ihr noch nie etwas von der „Valkyria Chronicles“-Reihe gehört haben solltet, ist das keine Schande. Zwar genießt der erste Teil des Taktik-Rollenspieles, welcher vor zehn Jahren auf der Playstation 3 erschien, unter Kennern Kult-Status, die zwei Nachfolger auf der PSP und der Playstation-4-Ableger „Valkyria Revolution“ enttäuschten jedoch auf ganzer Linie. Aus Sicht der Fans war die Serie tot, weshalb es umso erfreulicher ist, dass mit „Valkyria Chronicles 4“ nun doch noch eine Fortsetzung erscheint, die das Zeug dazu hat, in die großen Fußstapfen des grandiosen Erstlings zu treten.

Darum geht’s:

„Valkyria Chronicles 4“ spielt in der gleichen Epoche wie der erste Teil, konzentriert sich aber auf einen völlig neuen Heldencast: den Rangern von Trupp E, unter der Leitung ihres Kommandanten Claude Wallace. Der Trupp steht an vorderster Front im Zweiten Europäischen Krieg, der 1935 in einer alternativen Zeitlinie zwischen der Atlantischen Föderation und der Imperialen Armee tobt und den gesamten Kontinent in Mitleidenschaft zieht.

Thematisierte Teil 1 noch die Verteidigung der eigenen Heimat, besteht das Ziel nun darin, im Zuge der „Operation Northern Cross“ getauften Gegenoffensive tief ins östliche Feindesland, bis zu dessen Hauptstadt vorzudringen. Ein mehr als gewagtes Unternehmen, aus Sicht der Machthabenden jedoch der einzige Weg, den Krieg zu beenden.