Sieht immer so nett und freundlich aus der Elijah Wood – Schwiegermutters Liebling und so – in Wahrheit jedoch ist es das erklärte Ziel des Hobbits, uns alle in Angst und Schrecken zu versetzen. Dafür hat er sogar eigens eine Produktionsfirma namens „SpectreVision“ gegründet, die sich auf Horror spezialisiert und für die VR-Erfahrung „Transference“ mit Ubisoft gemeinsame Sache gemacht hat. Ob sich diese Zusammenarbeit gelohnt hat, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

„Tranference“ erhebt VR nicht bloß hardwareseitig zum zentralen Spielelement, auch inhaltlich erlebt ihr einen verstörenden virtuellen Psychotrip, in dem die Familie Hayes gefangen zu sein scheint. Vater Raymond ist Wissenschaftler, der sich vollkommen der Aufgabe verschrieben hat, das Bewusstsein eines Menschen zu digitalisieren und in einen Computer hochzuladen. Für die erhoffte Unsterblichkeit ist ihm kein Opfer zu groß und so macht er kurzerhand sich selbst, seine Frau und seinen Sohn zu Versuchskaninchen.

Weshalb der Familienvater einen derart radikalen Schritt gegangen ist, müsst ihr selber rausfinden. Ebenso wie es um die Beziehung der einzelnen Personen zueinander steht, die alle für sich versuchen, der virtuellen Wohnung zu entfliehen. Denn so schön und heimelig wie zu Lebzeiten ist es dort weiß Gott nicht mehr. Wobei der damit vermutlich sowieso nichts damit zu tun haben möchte.