Größe ist im digitalen Zeitalter fraglos ein relativer Wert. Mit Blick auf die winzige Switch-Cartridge von „The Witcher III: Wild Hunt – Complete Edition“ kommen wir aber trotzdem nicht umhin, wie ein etwas dümmliches Kind zu staunen. Auf diesem kleinen Ding soll das komplette letzte Abenteuer von Hexer Geralt nebst sämtlichen DLCs und Erweiterungen Platz gefunden haben? Immerhin eines der in jeder Hinsicht größten und beeindruckendsten Open-World-Rollenspiele dieser Generation. Aber was sollen wir sagen… es hat geklappt!

Darum geht’s:

Den Test zum ursprünglichen Spielrelease findet ihr hier (https://www.mann.tv/games/the-witcher-3-test-ein-game-der-superlative). Aber in aller Kürze nochmal zur Erinnerung: Bei „The Witcher III: Wild Hunt“ handelt es sich um den dritten Teil der digitalen Umsetzung einer erfolgreichen Fantasy-Reihe des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski. Ihr seid Geralt von Riva, ein ausgebildeter Hexer und damit durch eure übermenschlichen Sinne, überragende Kampfkunst und euer Wissen über Alchemie sowie rudimentäre Kampfzauber besten geeignet, um Dämonen und Menschen zur Strecke zu bringen.

Als solcher geht ihr aber nicht nur eurer Profession als Monsterjäger nach, sondern spürt einer ehemals geliebten Zauberin sowie eurem Mündel Ciri nach, flieht vor der überirdischen Geister-Entität „Die wilde Jagd“, werdet in die Intrigen vom Krieg zerrissener Länder gezogen, spielt Karten, besauft euch und habt Sex. Es gibt im Laufe der rund 70–80 Stunden langen Kampagne also allerhand zu tun, von den unzähligen Nebenquests und den sehr gelungenen Erweiterungen ganz abgesehen. Von daher bezeichnet man „The Witcher III“ auch vollkommen zurecht als Mammut-Rollenspiel.