Das ist schlecht:

Auch wenn die Sache mit dem Zeitlimit nach einigen Runden lediglich noch eine untergeordnete Rolle spielt, stößt ein Aspekt nach jedem Erwachen dann doch äußerst unangenehm auf: Jedes mal – und ihr werdet oft wiedergeboren – müsst ihr die ewig gleichen erklärenden Texte des Dungkäfers über euch ergehen lassen, welcher den Held in seine Rolle einweist. Warum man das ganze Gelaber nicht einfach wegklicken kann, ist uns ein Rätsel. Hat da jemand „Patch“ gesagt?

Schade auch, dass man nicht online zu zweit ran darf. Natürlich kann nichts eine gepflegte Runde gemeinsam auf der Couch ersetzen, aber der Verzicht auf einem Online-Koop-Modus erscheint aus heutiger Sicht dann doch eher stur als retro. Da hat doch wirklich jemand „Patch“ gesagt, oder?!

Bliebe noch die Tatsache zu erwähnen, dass die zufallsgenerierte Welt trotz aller liebevollen Details hinsichtlich der Optik und des Missionsdesigns zwangsläufig zu Wiederholungen neigt. Das kann man „The Swords of Ditto“ aber freilich nur schwer übel nehmen, welches sich „Wiederholung“ schließlich auf die Fahne geschrieben hat. Wer das allerdings nicht mag, wird hier nicht glücklich.

„The Swords of Ditto“ ist ab sofort per Download für Playstation 4 und PC erhältlich.

Charmant präsentiertes und clever designtes Action-Rollenspiel im Cartoon-Stil, das wohlig an die guten, alten Super-Nintendo-Zeiten erinnert.