Während die großen AAA-Titel vom Format eines „Call of Duty“ oder „God of War“ nach immer realistischerer Grafik streben, blickt die Indie-Szene lieber zurück und huldigt in liebevollen Retro-Hommagen dem goldenen Zeitalter des Videospiels. Einer der ganz großen Namen dieser Zeit war ohne Frage „The Legend of Zelda: A Link to the Past“ auf dem altehrwürdigen Super Nintendo. Und genau das hat sich das Action-Rollenspiel „The Swords of Ditto“ augenscheinlich zum Vorbild genommen. Jedoch nicht, ohne dem unverwüstlichen  Spielprinzip eine ganze eigene Note hinzuzufügen.

Darum geht’s:

Eine Immobilie auf der Insel Ditto dürfte wesentlich günstiger zu haben sein, als es die idyllische Landschaft vermuten lässt. Denn die Bewohner des Eilandes leben unter der Knute der finsteren Hexe Mormo, die zu besiegen nur das namensgebende Schwert von Ditto in der Lage ist. Aber im Titel ist doch vom Plural die Rede, werdet ihr nun sagen. Richtig, denn das Schwert von Ditto ist die Figur des Spielers selbst, doch es wird nicht bei einem Charakter bleiben.

Alle 100 Jahre eröffnet sich die Chance für den Helden, die Hexe in ihre Schranken zu weisen. Dafür hat dieser jedoch bloß ein paar Tage Zeit (je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad 7, 4 oder 3). Läuft dabei alles glatt, werden die nächsten 100 Jahre auf Ditto eine gechillte Sache. Scheitert ihr jedoch, kommt eine düstere Zeit auf die Bewohner der Insel zu. Und das werdet ihr spätestens beim nächsten Anlauf merken. Denn ihr erwacht wieder und wieder und wieder…