Unter den Vertretern der vergleichsweise jungen Soulsborne-Spielegattung gehörte das 2017 erschienene „The Surge“ eindeutig zu den besseren, zumal es sich dank einer äußerst cleveren Spielmechanik wohltuend vom großen Vorbild „Dark Souls“ abzuheben wusste. Dennoch musste der deutsche Spieleentwickler Deck 13 auch viel Kritik für das ambitionierte Werk einstecken. Rund zweieinhalb Jahre später treten die Frankfurter nun mit einer Fortsetzung an, und es sei bereits jetzt verraten, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Darum geht’s:

Angesiedelt in einer dystopischen Zukunft kommt „The Surge 2“ abermals als knallhartes Action-Rollenspiel aus der Third-Person-Perspektive daher. Kenntnisse des Vorgängers sind nicht unbedingt nötig. Es reicht, zu wissen, dass die Zivilisation in Folge der massiven Auswirkungen des Klimawandels vor dem Kollaps steht. Ein recht radikaler Ansatz zur Lösung der ökologischen Krise sieht den Einsatz von Nanorobotern vor, die jedoch auch den Tod eines Großteiles der Bevölkerung bedeuten.

Eure namenlose, selbst erstellte Figur befindet sich an Bord eines Flugzeuges, als eine Rakete voller Nanobots in der Erdatmosphäre explodiert. Die Maschine stürzt infolgedessen ab und ihr erwacht wenige Wochen später in der Krankenstation eines Gefängnisses in Jericho City, einer Stadt, die wegen der grassierenden Nano-Seuche unter Quarantäne gestellt wurde. Euer Protagonist hat natürlich nicht die geringste Ahnung, was überhaupt los ist, und macht sich auf, Licht ins Dunkel der Ereignisse zu bringen.