So richtig in Fahrt scheint der VR-Zug nach dem ganzen Tamtam zur Einführung nicht zu kommen. Zwar sind durchaus Titel erschienen, die den Kauf der Zusatzhardware aus Zockersicht lohnenswert machen, aber eben bei weitem nicht genug, um die breite Masse vom Kauf einer VR-Brille für die PlayStation zu überzeugen. Mit „The Persistence“ hauen die Entwickler von Firesprite aber nun einen Titel raus, der nicht nur gruselig genug ist, um seinen Freunden schadenfroh VR vorzuführen, sondern vor allem auch spielerisch zu überzeugen weiß.

Darum geht’s:

Im PlayStation VR-exklusiven Survival-Horror kämpft ihr am Bord der namensgebenden „Persistence“ um euer Überleben. Das manövrierunfähige Schiff ist irgendwo im All gestrandet und treibt nun  auf ein schwarzes Loch zu, welches die Persistence zu zerreißen droht. So ziemlich alles an Bord ist kaputt, aber glücklicherweise ist die KI des Bordcomputers noch in der Lage, euch in der Rolle der Sicherheitsoffizierin Zimri Eder wieder zum Leben zu erwecken. Was genau passiert ist, erfahrt ihr zunächst nicht, lediglich dass es fortan eure Aufgabe ist, die fünf Hauptsysteme wieder in Gang zu bekommen, um das Schiff zu retten. Dummerweise produziert der defekte Klon-Drucker unablässig aggressive Monstrositäten, die nun die Decks bevölkern und eure Aufgabe erschweren. Gut ist, dass euch die KI immer wieder mit einem neuen Körper ausstatten kann, schlecht dagegen, dass das Schiff danach jedes Mal anders aussieht.