Die im Vorfeld veröffentlichten Trailer des hier getesteten „The Outer Worlds“ führten bei Zuschauern mit kennerischem Auge stets zu der Äußerung „Das sieht ja aus wie Fallout im Weltraum“. Und das ist kein Zufall. Hinter dem Spiel stecken nämlich die Mannen von Obsidian Entertainment, eben jenes Entwicklerteam, das dereinst mit „Fallout: New Vegas“ eines der besten Rollenspiele seiner Zeit abgeliefert hat. „The Outer Worlds“ versteht sich von daher als eine Art spiritueller Nachfolger, bleibt inhaltlich allerdings vollkommen losgelöst von der namhaften Reihe aus dem Hause Bethesda.

Darum geht’s:

Als Passagier eines mit Experten und Wissenschaftlern vollgepackten Kolonieraumschiffes bekommen wir im Kryoschlaf gut konserviert glücklicherweise nicht mit, dass wir das geplante Ziel nie erreichen sollten. Die „Last Hope“ wird daraufhin für lange Zeit als verschollen erklärt, bis das Schiff schließlich doch noch entdeckt wird und uns ein wohlwollend als „durchgeknallter Wissenschaftler“ zu bezeichnender Kerl namens Phineas Wells aus dem Kälteschlaf holt.

Von ihm erfahren wir, dass es um die menschlichen Kolonien im Halcyon-System nicht zum Besten steht. Machthungrige Konzernbosse kontrollieren praktisch alles und jeden auf den einzelnen Planeten und überfüttern ihre zur Zwangsarbeit verdammte Herde arglos mit Kapitalismus. Laut Wells ist es fortan an uns, dem fiesen Firmenkonglomerat Einhalt zu gebieten, um die Kolonien damit vor einer großen Verschwörung zu retten. Ob ihr dem im nachkommt, bleibt allerdings euch überlassen.