Auf der einen Seite gibt es die großen Triple-A-Titel, welche die Lebenszeit ihrer Spieler mit immer größerer Welten und banalen Nebenaufgaben strapazieren, und auf der anderen Seite den Indie-Sektor, dessen Problem eher in seiner allmählich ausufernden Unübersichtlichkeit liegt. Wir haben für euch mal etwas ausgesiebt, und sind dabei auf „The Messenger“ gestoßen. Eine wahre Software-Perle, die allen retro-affinen Gamern Freudentränen in die Augen treiben dürfte.

Darum geht’s:

In der pixeligen Hommage an die Ninja-Klassiker der NES-Ära schlüpft ihr in die Rolle eines vermummten Schwertkämpfers. Im Gegensatz zu seinen bierernsten „Ninja Gaiden“-Kollegen misst „The Messenger“ dem Training allerdings eher wenig Bedeutung zu, und glaubt nicht so recht an die Dämonenarmee, welche die Menschheit vor vielen Jahren angeblich fast ausgerottet hat. Als diese jedoch zurückkehrt, wird unser überraschter Held zum Messenger erklärt, dessen Aufgabe es ist, eine heilige Schriftrolle auf die Spitze eines Berges zu bringen.

Dazu bewältigt ihr in dem klassischen Plattformer in traditioneller 2D-Ansicht knifflige Sprungpassagen, verhaut Gegner mit eurem Schwert oder bewerft sie mit Shurikens und messt euch mit bildschirmfüllenden Endbossen. So weit, so Standard, aber dann kommen die eigenen Ideen ins Spiel.