Terminator: Resistance im Test für Xbox One – Erstaunlich eigentlich, dass die einst so prominente „Terminator“-Franchise im Videospielsektor so dermaßen brachliegt. Insofern hätte man meinen sollen, dass das aktuelle „Terminator: Resistance“ auf der Vorlage des aktuellen Steifens „Dark Fate“ basiert. Dem ist aber nicht so. Stattdessen erzählt „Terminator: Resistance“ eine eigenständige Geschichte in der Zukunftslinie der ersten beiden Teile. Und mit Blick auf den Murks der letzten Kinojahre ist das auch verdammt gut so.

Darum geht’s:

„Terminator: Resistance“ kommt als kompromissloser Ego-Shooter altmodischer Machart daher, der auf gängige Multiplayer-Statuten verzichtet, und euch stattdessen eine gradlinige Singleplayerkampagne serviert, deren Geschichte im Jahr 2029, und damit rund 30 nach dem Judgement Day angesiedelt ist. Die Welt liegt in Trümmern, die von der künstlichen Intelligenz Skynet mobilisierten Maschinen sind auf dem Vormarsch, um die letzten Widerstandszellen zu zerschlagen. In diesem Szenario schlüpft ihr in die Haut von Private Jacob Rivers, dessen Division bei einem Angriff komplett ausgelöscht wurde.

Als einziger Überlebender schleicht und kämpft ihr euch in „Terminator: Resistance“ zu Beginn durch die Trümmer von Pasadena und stoßt dabei auf einen bunt zusammengewürfelten Haufen Zivilisten. Gemeinsam gelingt der Gruppe die Flucht aus der Stadt, um schließlich in vermeintlicher Sicherheit ihr Lager aufzuschlagen. Doch nicht nur der Nachschub will fortan gesichert werden, auch die Vernichtungslinie der Maschinen rückt unaufhaltsam näher. Und zu allem Überfluss macht auch noch eine Infiltrationseinheit gezielt Jagd auf euch.