„Captain Tsubasa: Rise of New Champions“ im Test für PS4: Eine kleine Auffrischung wohliger RTL II-Kindheitserinnerungen gleich mal im Vorfeld: Captain Tsubasa hat nicht bei den „Kickers“ gespielt, sondern bei den „tollen Fußball-Stars“. In beiden Fällen handelt es sich um japanische Anime-Serien, die um das Thema Fußball herum gestrickt wurden, und hierzulande insbesondere in den 90ern enorm populär waren.

Während der Anime zu den „Kickers“ nach nur einer Staffel eingestellt wurde, erfreut sich „Captain Tsubasa“ (übrigens der Grund für die zu leeren Zuschauerränge bei den Kickers) bis heute großer Beliebtheit, und gilt als der erfolgreichste und bekannteste Fußball-Anime überhaupt.

Auch Videospielumsetzungen gab es dementsprechend schon viele, allerdings schafften es bislang nur äußerst wenige auch in unsere Gefilde. Von daher ist es umso erfreulicher, dass wir nun ganz offiziell Hand an „Captain Tsubasa: Rise of New Champions“ legen dürfen.

Darum geht’s:

Bei „Captain Tsubasa: Rise of New Champions“ handelt es sich um ein Arcade-Fußballspiel, welches der Vorlage entsprechend mit vollkommen überzogenen Manövern und Spielzügen daherkommt. Das alles natürlich eingebettet in ein der TV-Serie entnommenes, beziehungsweise daran angelehntes Geschehen.

Der Story-Modus bietet nämlich gleich zwei Handlungsstränge. In der ersten Episode übernehmt ihr die Kontrolle von Tsubasas Nankatsu-Team und erlebt dabei die Originalgeschichte der Mannschaft auf dem Weg zum Sieg der dritten Landesmeisterschaft der Junioren.

Für die deutlich umfangreichere Episode „Neuer Held“ bastelt ihr euch im Editor einen ebensolchen und entscheidet euch, welche der drei Schulen – Furano, Toho oder Musashi – ihr zum internationalen Erfolg führen wollt.

Darüber hinaus könnt ihr in Versus-Matches mit bis zu vier Spielern zocken, online zu schnellen Spielen gegen Freunde oder die Welt antreten oder euch im „Liga-Spiel“ versuchen, bei dem ihr euch in ersten Matches gegen die CPU erst zu menschlichen Gegnern hocharbeiten müsst.