Das ist schlecht:

Das Internet wurde für Titel wie „Super Smash Bros. Ultimate“ ja quasi erfunden. Leider ist die wichtige Online-Komponente aber auch unser einziger wirklich großer Kritikpunkt. Denn die Matches im Netz sind der Leitungsperformance der teilnehmenden Spieler unterworfen, was zu teils herben Lags und Problemen bei der Umsetzung der spielerseitigen Eingaben führt. Bei einem Titel, zu dessen Grundessenz Geschwindigkeit und Präzision gehören, ist das wortwörtlich eine gewaltige Spaßbremse.

Auch das Matchmaking funktioniert noch nicht so, wie es soll. Da kann es schon mal passieren, dass ihr in einer 4v4-Runde landet, obwohl ihr doch 1v1 gewählt habt. Die Infrastruktur von Nintendos Online-System macht es zusätzlich schwer, gezielt mit Kumpels zu bestimmen Einstellungen zu spielen und selbst der Voice-Chat über die Mobile App soll von regelmäßigen Verbindungsabbrüchen geplagt sein.

Mit Blick auf die Tatsache, dass der Online-Dienst von Nintendo mittlerweile kostenpflichtig ist, zeichnet sich hier ein arg trauriges Bild, welches so gar nicht zu den immens hohen Qualitätsstandards passen will, für die der Mario-Konzern ansonsten doch so berühmt ist. Ein Patch ist bereits angekündigt, welche Änderungen dieser umfassen wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

„Super Smash Bros. Ultimate“ ist exklusiv für Nintendo Switch erhältlich.

Nicht bloß ein Prügelspiel – ein Denkmal! Mit „Super Smash Bros. Ultimate“ schnürt Nintendo ein Paket, das aus allen Nähten platzt. Der Umfang dieser Hommage ans Medium Videospiel ist gewaltig, die Liebe zum Detail an allen Ecken und Enden spürbar. Spielbarkeit, Optik und Partytauglichkeit sind über jeden Zweifel erhaben, der Online-Part ist jedoch eine Baustelle.