„Wie viele Stunden hat ein Tag, wenn man nicht die Hälfte davon vor dem Fernseher verbringt? Wie lange ist es her, dass wir uns WIRKLICH anstrengen mussten, um etwas zu bekommen, das wir wollten? Wie lange ist es her, dass wir etwas WOLLTEN, das wir wirklich BRAUCHTEN? Die Welt, die wir kannten, ist Vergangenheit. Die Welt des Kommerzes und der Dekadenz ist einer Welt der Verantwortung und des Überlebens gewichen.“ Wer sich im Zombie-Genre auskennt weiß, dass wir gerade einen Teil des Klappentextes der „Walking Dead“-Comics zitiert haben. Zwar hat die wohl berühmteste Untoten-Franchise nichts mit dem hier getesteten „State of Decay 2“ zu tun, aber die Prämisse passt halt so gut zum Spiel, wie ein Baseballschläger auf einen Zombie-Schädel.

Darum geht’s:

Genau wie der Vorgänger, der 2013 trotz unübersehbarer Macken zum Überraschungshit avancierte, geht es auch in „State of Decay 2“ um das pure Überleben. Die Welt ist unlängst von Zombiehorden überrannt worden, so etwas wie eine Regierung gibt es nicht mehr und auf die Hilfe des Militärs braucht ihr gar nicht erst zu hoffen. Die wenigen Überlebenden sind gezwungen, sich selber in kleinen Enklaven zu organisieren und in der Asche der Zivilisation nach brauchbaren Ressourcen, Nahrungsmitteln und Medikamenten zu suchen. Eure Aufgabe ist es, eine solche Gemeinschaft zu managen, sie zu beschützen und zu vergrößern, und dabei die Grundbedürfnisse eurer Schützlinge wie Schlaf, Ernährung und Gesundheit im Auge zu behalten.