Das ist gut/schlecht:

Neben Tischen, die thematisch auf der Original-Trilogie und den Filmen jüngeren Datums basieren, finden sich auch charakterbasierte Tische auf dem Modul, die sich voll und ganz Boba Fett oder Lando Calrissian widmen. Auch die Spin-offs „Rogue One“ und „Solo“ wurden bedacht und selbst die animierten Ausflüge „The Clone Wars“ und „Droids“ haben ihren Auftritt. Allesamt mit viel Liebe zum Detail und so nah an der Vorlage, wie für einen Flipper eben möglich.

Soll heißen, dass ihr beim Spielen nicht nur den Originalklängen lauscht und über das im Bildschirmrand eingeblendete Dot-Matrix-Display sogar kleine Filmschnipsel serviert bekommt, ihr dürft im Zuge diverser Mini-Spiele sogar ein Lichtschwert-Duell gegen Darth Vader bestreiten und Platz am Steuer eines X-Wing nehmen.

Dazu müsst ihr natürlich zunächst gewisse Bedingungen erfüllen, was sich je nach Tisch mal schwerer und mal leichter gestaltet. Kommt zum Beispiel ein „Droid“ dem Thema entsprechend noch eher kindgerecht daher, solltet ihr euch für Tische vom Kaliber eines „Masters of the Force“ die Zeit nehmen, die jeweils verfügbare Spielanleitung zu studieren. Da digitale Flipper von den Zwängen der Realität befreit sind, ist es nämlich nicht damit getan, einfach nur leuchtende Bumper zu treffen.

Mitunter muss man schon mal dem jungen Han Solo bei der Flucht helfen, wobei er sich Seite an Seite mit Chewbacca quer über den Tisch ein Schuss-Gefecht mit einem Stormtrooper liefert, Raumschiffe schwirren umher, Todessterne explodieren und mitunter kann es gar passieren, dass ihr komplett die Ebene wechselt und zeitweilig eine andere Fläche bespielt. Das alles ist nicht nur spielerisch interessant, sondern auch äußerst kurzweilig und mit viel Liebe zum Detail inszeniert. Langweilig wird euch so schnell jedenfalls nicht.