Im Bereich der Aufbau-Survivalspiele machten vor allem Games wie „Banished“ und „Frostpunk“ eine gute Figur. Nun hat das deutsche Entwicklerstudio Hexagon Sphere aus Hannover mit seinem ersten großen Spiel „Sphere – Flying Cities“ seinen Beitrag zu diesem spannenden Genre geleistet. Grund genug, uns diesen Vertreter einmal näher anzuschauen.

Denn der kommt mit einem wunderbar düsteren Szenario daher und besitzt mit seinem Setting ein starkes Alleinstellungsmerkmal. In den kommenden Zeilen verraten wir euch, was „Sphere – Flying Cities“ so besonders macht – und was nicht.

Darum geht’s:

Dieser City-Builder-Aufbaustratege beinhaltet zudem Simulations- und Survival-Elemente und verfrachtet dies alles in ein spannendes Science-Fiction-Szenario. In diesem geht es schlicht um die Rettung der Menschheit. Die Chance zum Überleben liegt hierbei in den Wolken. Denn in „Sphere – Flying Cities“ geht es darum, eine Stadt auf einer schwebenden Erdscholle zu errichten.

Zuvor hatte nämlich ein Meteorit den Mond getroffen, woraufhin auch die Erde dermaßen in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass sie unbewohnbar wurde. Die Folgen sind verheerend: Nachdem die komplette Grundversorgung eingebrochen ist, breitete sich eine dichte Staubschicht über dem gesamten Globus aus – und das Massensterben begann.

Die letzte Chance liegt ergo im Bau von Städten außerhalb der Erdatmosphäre. Doch die ersten Versuche gingen gehörig schief. Drum ist es nun an den Spielerinnen und Spielern, einzugreifen und es dieses Mal richtig zu machen. Dieses Szenario alleine macht das Game zu einer sehr erfrischenden Aufbausimulation.

Das ist gut/Das ist schlecht:

Neben dem Bau einer florierenden Science-Fiction-Stadt muss man parallel nach Ressourcen und nach weiteren Überlebenden auf der Erde suchen. Das Coole hierbei ist, dass man seine Himmelsstadtbasis quasi auch als eine Art Erkundungsschiff nutzen kann. Das Spielprinzip ist hierbei vergleichbar mit dem von klassischen Städte-Aufbauspielen, fügt aber Survival-Elemente hinzu.

Während man sich mit typischen City-Builder-Aufgaben beschäftigen muss, wird einem durch allerlei Katastrophen, aber auch verdammt miesen Lebensbedingungen, die Mission zur Rettung der Menschheit erschwert. So herrscht nicht nur akuter Ressourcenmangel, auch Ereignisse wie beispielsweise Partikelstürme oder Meteorhagel torpedieren immer wieder unsere Aufbauversuche, da sie Gebäude beschädigen und sogar zerstören können.