Das ist schlecht:

So herrlich ikonisch das fantasievolle Charakterdesign auch ausfällt, auf einen wirklichen Wow-Effekt, wie seinerzeit vor allem auf der Dreamcast, solltet ihr hinsichtlich der Präsentation nicht hoffen. Da ist die Konkurrenz mittlerweile schon deutlich weiter. Dies betrifft vor allem die beiden Story-Modes, deren Plots leider lediglich in Form von Charakterporträts, Standbildern und Textboxen erzählt werden. Im acht Kämpfe umfassenden Arcade-Modus gibt es am Ende zudem weder einen Endboss noch einen charakterspezifischen Abspann. Sehr schade.

Unschön finden wir zudem, dass man die kreisklingen-schwingende Tira aus dem Basisspiel ausgekoppelt hat, nachdem sie in der Beta noch anwählbar war. Wahlweise müsst ihr entweder 4,99 Euro für den DLC-Charakter hinblättern oder aber ihr greift gleich zum Season Pass. Da bis dato jedoch noch nicht bekannt ist, welche Kämpfer weiterhin veröffentlicht werden, kauft ihr damit quasi die Katze im Sack.

„Soul Calibur VI“ ist ab sofort für Playstation 4, Xbox One und PC erhältlich.

Endlich wieder so gut wie früher, nur besser! Der sechste Teil der ruhmreichen Prügel-Sage besinnt sich auf alte Stärken und überzeugt mit einem grandiosen Kampfsystem, dem ikonischen und sauber ausbalancierten Charakter-Cast sowie viel Umfang für Solospieler. Hinsichtlich der Präsentation ist allerdings noch viel Luft nach oben.