Dass Zocken schlau macht, ist ja mittlerweile bewiesen. Wusstet ihr aber, dass es auch mutig macht? Natürlich stellen wir uns stets auf Neue den skurrilsten Monstern, retten Welten und werfen uns ohne zu zögern in jedes noch so wilde Gefecht. So weit, so normal. Doch ein Mann aus Kansas bewies, dass diese heroische Grundeinstellung auch ins wirkliche Leben übertragen werden kann.

Denn als der Kerl eines Morgens erwachte, stand sein Haus in Flammen. Glücklicherweise gelang es ihm, sich in Sicherheit zu bringen, doch als er dann vor der Tür stand, wurde ihm klar, dass er nicht nur an sich denken darf. Immerhin waren dort drinnen noch viele andere in Gefahr. Der Held in ihm erwachte und trotzte todesmutig dem Inferno, als er erneut ins Haus stürzte. Er bahnte sich seinen Weg, erlitt dabei eine Rauchvergiftung, doch letzten Endes gelang es dem Mann tatsächlich, das zu retten, was ihm am liebsten war: seine Xbox!

Genau genommen dürfte es dabei wohl eher um die Festplatte der alten Dame gegangen sein, auf der angesichts dieser Heldentat wohl extrem wichtige Spielstände geschlummert haben müssen. Insofern hat der Mann aus Kansas gewissermaßen viele Leben gerettet, selbst wenn es sich dabei lediglich nur um seine eigenen digitalen Alter Egos gehandelt hat.

Natürlich ist das alles vollkommen bescheuert, aber fragt euch mal selbst, ob ihr eure über Jahre hochgelevelten Spielfiguren einfach so hättet sterben lassen? Natürlich immer davon ausgehend, dass sich im Haus weder Frau, noch Kind, noch Haustier befinden. Wobei da natürlich die Reihenfolge wieder interessant wäre.