Wie bereits erwähnt, entstammen sämtliche auf der Collection enthaltenen Spiele der letzten Konsolengeneration – „Bioshock“ erschien 2007, der Nachfolger 2010, „Bioshock Infinite“ 2013 – und das sieht man auch.

Das Alter macht sich ferner in manch altbackener Gameplay-Sünde dieser Generation deutlich, allem voran dem nervigen Looten, welches das manuelle Durchsuchen von zig Mülltonnen, Schränken und Leichen erforderlich macht.

Dafür laufen aber alle drei Teile auf der Switch mit konstanten 30 Bildern pro Sekunde, so dass wir uns bis auf einige Stotterer in manchen Zwischensequenzen erfreulich flüssig durch Rapture und Columbia kämpfen konnten.

Allerdings müsst ihr dazu erst einmal einen ganzen Batzen Daten herunterladen. Selbst wenn ihr die Modul-Fassung besitzt. Dafür beinhaltet „Bioshock: The Collection“ aber auch alle erschienenen Zusatzinhalte, darunter Story-DLCs und Entwickler-Kommentare.

Besonders cool ist das begehbare Museum zum ersten Teil. Gestrichen wurde lediglich der Mehrspieler-Part von Teil 2, was aus unserer Sicht aber keinen wirklichen Verlust darstellt.

Alternativ zur kompletten Collection könnt ihr die Spiele übrigens auch einzeln über den eShop erwerben.

Fazit:

Mehr Spiel für wenig Geld geht kaum. Mit „Bioshock: The Collection“ erhaltet ihr eine kompetent auf die Switch portierte Spielereihe, die völlig zurecht Videospielgeschichte geschrieben hat. Die seinerzeit bahnbrechenden Settings wissen in kreativer und künstlerischer Hinsicht auch heute noch zu überzeugen, die hintergründigen Geschichten haben sowieso nichts von ihrer Faszination verloren und der Umfang verspricht Spielspaß für Wochen. Spielmechanisch und technisch merkt man der Reihe ihr Alter zwar durchaus an, atmosphärisch ist „Bioshock“ dafür immer noch ein Brett.