Man könnte sich ewig darüber streiten, welche der aktuell amtierenden Konsolen denn nun die Beste sei. Die einen bevorzugen die intuitive Handhabung der Playstation, die anderen betonen die gelungenere Ergonomie des Xbox-Pads und die nächsten tragen ein fröhliches „It’s a me“ zur Debatte bei, ohne auch nur von der Switch aufzusehen – und bringen es damit auf den Punkt. Denn am Ende entscheiden nicht nur technische Muskelspielereien über den Erfolg einer Konsole, sondern vor allem auch Exklusivtitel. Um was das betrifft nicht noch weiter ins Hintertreffen zu geraten, hat sich Microsoft unlängst Kultentwickler Rare einverleibt, die mit dem MMO-Piratenabenteuer „Sea of  Thieves“ wieder frischen Wind in die Segel der Xbox One blasen sollen. Ob das gelungen ist, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

Normalerweise folgt an dieser Stelle ein grober Abriss über die Story, über die Motivation der Figuren oder das Spielziel. Allerdings ist das im Falle von „Sea of Thieves“ gar nicht so leicht. Denn nachdem ihr euch für eine der vorgefertigten Figuren entschieden habt (einen Charaktereditor gibt es nicht), und vor allem, ob ihr alleine oder gemeinsam mit einer Crew den Ozean unsicher machen wollt, schreibt ihr eure Geschichte selbst. In der riesigen Sandbox mit ihren über 60 Inseln werdet ihr keinen roten Faden finden. Dafür aber eine ganze Menge Schätze, Skelettkrieger, gegnerische Freibeuter und wenn ihr Glück habt – so man ein solches Treffen denn als Glück bezeichnen mag – einen gigantischen Kraken, der angeblich am Meeresgrund lauert.