„Road 96“ im Test für PS5 und Xbox Series X – Nachdem sich Spieler auf der Switch und dem PC bereits seit dem letzten Jahr auf den Straßen des fiktiven Staates Petria bis zur Grenze an der namensgebenden Road 96 durchschlagen können, hat der Indie-Entwickler DigixArt den einzigartigen Roadtrip nun für die PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X nachgereicht. Also haben wir unseren Rucksack gepackt, um euch verraten zu können, was die Reise so bemerkenswert macht.

Darum geht's:

„Road 96“ ist ein Adventure-Spiel, welches sichtlich von der durch Telltale Games populär gewordenen Erzählweise inspiriert ist. Anstatt jedoch auf actionreiche Quick-Time-Events zu setzen, wird das spielerische Narrativ hier um Survival- sowie Roguelite-Elemente ergänzt und gestaltet sich dank des prozeduralen Aufbaus bei jedem Durchlauf komplett neu.

In „Road 96“ spielt ihr nämlich nicht nur einen Charakter, sondern stellvertretend eine ganze Generation desillusionierter Jugendlicher, deren Stimmrecht von einem tyrannischen System in Arbeitslagern begraben werden soll.

Die Ereignisse finden im Jahr 1996 statt, zehn Jahre, nachdem ein angeblicher Terroranschlag dem Despoten Tyrak zu seiner jetzigen Macht verhalf. Insbesondere das junge und aufmüpfige Volk ist ihm ein Dorn im Auge, weshalb es dem Alleinherrscher auch nicht kümmert, wenn am Grenzübertritt auf Kinder geschossen wird, die dem System verbotenerweise zu entfliehen versuchen.

Und genau das ist unsere Aufgabe: Wir starten an einem zufälligen Punkt auf der Karte und müssen unseren Weg zur, und schließlich über die Grenze finden. Was bis dahin geschieht, und ob die Flucht gelingt, hängt ganz und gar von unseren Entscheidungen ab.