Das Abenteuer ruft

Im Hauptmenü haben wir schließlich die Möglichkeit, uns in diversen Minispielen zu messen, aus den vorhandenen Übungen für die verschiedenen Muskelgruppen ein individuelles Trainingsprogramm zusammenzustellen oder in das namensgebende Abenteuer einzusteigen. Jenes stellt das Herzstück von „Ring Fit Adventure“ dar, indem es das Absolvieren von Fitness-Übungen zum zentralen Gameplay-Element eines inhaltlich simplen Rollenspieles erklärt.

Im Rahmen einer reichlich banalen Geschichte befreien wir mit einem wahlweise männlichen oder weiblichen Athleten versehentlich den fiesen Muskel-Drachen Drako, den es fortan mit Hilfe der digitalen Inkarnation des Ring-Cons, eines Plappermauls namens „Ringo“, zu besiegen gilt. Dazu grasen wir auf abwechslungsreich gestalteten Karten einen mit Leveln gespickten Pfad ab, an dessen Ende stets eine Auseinandersetzung mit dem Bösewicht auf uns wartet. Serviert wird das Ganze in einer simplen aber sympathisch bunten Comic-Optik, die gutgelaunt zum Geschehen passt.
 
In den jeweils 5–10 Minuten dauernden Missionen eines Kapitels bewegen wir unsere Spielfigur wie auf Schienen voran, indem wir auf der Stelle joggen. Drücken wir dabei den Ring-Con zusammen, können wir Objekte am Wegesrand mit Luftstößen abschießen. Ziehen wir ihn auseinander, saugen wir Items wie Münzen oder Zutaten für das Brauen von stärkenden Tränken ein. Um Treppen zu steigen, müssen wir die Knie ordentlich anheben, um über Abgründe zu schweben den Ring-Con nach unten halten und zusammendrücken. Im Sinne der Nachbarschaft können wir alternativ auch im sogenannten Leise-Modus spielen, bei dem wir in die Hocke gehen und wippen, um unseren Athleten vorwärts zu bewegen. Im späteren Spielverlauf kommen noch Fortbewegungsarten wie Fliegen und Paddeln hinzu.