„Ring Fit Adventure“ für Nintendo Switch im Test – es ist noch gar nicht so lange her, da galten Videospieler als sonderliche Couchpotatoes, die so ziemlich genau das Gegenteil einer klassischen Sportskanone darstellen. Als Nintendo dann aber seinerzeit mit der Wii um die Ecke kam, veränderte sich das Rollenklischee des Zockers nachhaltig. Dank der innovativen und selbsterklärenden Bewegungssteuerung fanden nämlich plötzlich auch Menschen Zugang zum Medium, die mit Videospielen zuvor noch nie etwas zu tun gehabt hatten.

Und so wurde dann auch ein Fitness-Spiel namens „Wii Fit“ im Bundle mit dem Balance Board zu absoluten Kassenschlager. Auf der vergleichsweise jungen Switch möchte man diesen Erfolg nun wiederholen, und gibt uns dazu nicht nur ein vollwertiges Rollenspiel, sondern auch ein vollkommen neues Übungsgerät an die Hand: den Ring-Con.

Dabei handelt es sich um einen überaus wertig anmutenden, flexiblen Pilates-Ring mit gepolsterten Haltegriffen, der unsere Bewegungen ins Spiel überträgt, indem wir den Joy-Con in die dafür vorgesehene Schiene einschieben. Der zweite Joy-Con wird mittels eines Beingurtes am Oberschenkel festgezurrt und fertig ist die Quasi-Ganzkörperabfrage. Wie wir bei Start von „Ring Fit Adventure“ erfahren, sollen wir den Ring-Con vor uns halten und können diesen zu Trainingszwecken drücken und auseinanderziehen.

Nach einer kurzen Probephase, anhand derer wir den sportlichen Anspruch ermitteln, beantworten wir noch schnell ein paar Fragen und lernen dabei, dass sich sogar die Menüs durch Drücken, Ziehen und Drehen des Ring-Cons bedienen lassen. Alternativ können wir auch mit den Steuerelementen des angedockten Joy-Cons navigieren, aber wir wollen uns vor unserer Freundin natürlich nicht jetzt schon eine Blöße geben.