Für Videospieler höheren Alters war der Januar 1998 ein unvergesslicher Meilenstein ihrer Zocker-Historie: An diesem Tag erschien ein Spiel, das unsere Wahrnehmung für immer verändern sollte, was es bedeutet, in einem Horrorfilm mitzuspielen: „Resident Evil 2“. Sittenwächtern war der Kampf gegen das von Untoten überrannte Polizeirevier damals ein Dorn im Auge, aber es waren auch andere Zeiten, was Gewalt in Videospielen betraf.

Mit dem Remake von „Resident Evil 2“ kündigt sich hier deutlich sichtbar ein wunderbarer Rückgriff in diese Epoche mit sanfter Modernisierung an. Es wirkt, als liefe das neue „Resident Evil 2“ auf dem Grafikmotor des gefeierten „Resident Evil 7“, was nicht nur den Umgebungen, sondern vor allem den absolut genial gestalteten Zombies ein fantastisches Aussehen verleiht. Diese sollen sich nämlich in Echtzeit bewegen und frei im Revier umherstreifen.

In der Haut gleich zweier Charaktere, des jungen Cops Leon S. Kennedy und Claire Redfields, einer jungen Frau, die die Schwester des Protagonisten aus dem ersten „Resident Evil“ ist, sind wir im verwüsteten Racoon City unterwegs. Wir durchstreifen die schummrigen Korridore des verwaisten Reviers, sammeln extrem knappe Ressourcen und Munition und kommen dabei einer ungeheuren Verschwörung des Umbrella-Konzerns und seiner Biowaffen-Abteilung auf die Schliche.

Man darf gespannt sein, ob das fertige Spiel den hohen Erwartungen genauso gerecht wird wie diese Szenen aus dem Trailer, aber wir haben da wenig Bedenken. „Resident Evil 2“ erscheint am 25. Januar 2019 für PlayStation 4, Xbox One und den PC.