„Ratchet & Clank: Rift Apart“ im Test für PS5 – Zum Leidwesen vieler Gamer ist es dieser Tage nicht gerade leicht, an eine PS5 zu kommen. Allerdings brauchte man sich in Ermangelung zugkräftiger Exklusivtitel darüber bislang nicht wirklich ärgern, wenn man nicht unbedingt auf knallharte Kost wie „Demon’s Souls“ oder „Returnal“ steht. Mit „Ratchet & Clank: Rift Apart“ steht nun aber ein spaciges Abenteuer in den Startlöchern, welches die Begehrlichkeit von Sonys neuer Kiste noch einmal deutlich steigern dürfte. Das Spiel ist nämlich nicht bloß ein Showcase für die PS5-Power, sondern – so viel sei bereits verraten – auch ein echter Knaller.

Darum geht’s:

Nachdem es sich beim letzten, im Jahr 2016 erschienenen Ableger um ein Remake des Erstlings gehandelt hatte, greift „Ratchet & Clank: Rift Apart“ den Serienkanon wieder auf und spinnt die Geschichte um die beiden ungleichen Freunde weiter, die bereits seit 2002 Sonys Konsolen unsicher machen.
 
Zu Beginn des Spieles sollen die zwei Namensgeber für ihre Heldentaten mit einer pompösen Parade geehrt werden. Doch als Einzigem seiner Art macht Lombax Ratchet das Fehlen jedweder Artgenossen sehr zu schaffen. Roboterkumpel Clank nutzt die Feierlichkeiten von daher, um Ratchets Laune mit einem ganz besonderen Geschenk aufzuheitern: dem Dimensionator.

Jenes Gerät soll es Ratchet ermöglichen, auf der Suche nach anderen Lombaxen zwischen den Dimensionen zu wechseln. Allerdings funkt, wie nicht anders zu erwarten, Haus- und Hof-Fiesling Dr. Nefarious dazwischen, schnappt sich den Dimensionator – der dabei natürlich kaputt geht – und katapultiert sich in eine Dimension, in der er der Gewinner ist.

Auch Ratchet und Clank werden in dem angerichteten Chaos in die faschistoid anmutende Parallelwelt geschlonzt und dabei getrennt. Kurz darauf lernen beide aber glücklicherweise neue Freunde kennen – allen voran die abgebrühte Lombax-Dame Rivet – die ihnen bei der Mission zur Seite stehen, Dr. Nefarious aufzuhalten und nebenbei das verrücktspielende Raum-Zeit-Gefüge zu reparieren.