Etwas überraschend hat Bethesda kurz vor der E3 „RAGE 2“ angekündigt. Im Gegensatz zum ersten Teil sind nicht mehr die Shooter-Götter von Id Software mit der Entwicklung beschäftigt, sondern die Avalanche Studios, die für die tropische und actiongeladene „Just Cause“-Serie bekannt sind. Wir haben uns den abgedrehten Shooter in der „post-postapokalyptischen″ Zukunft angeschaut. Auch wenn noch viele Fragen offen sind: In „RAGE 2“ kracht es ganz schön!

Darum geht’s:

Ihr übernehmt die Kontrolle eines Rangers namens Walker (Vergleiche mit Walker, dem Texas Ranger, sind ganz bestimmt nur Zufall…). Als die böse Vereinigung namens 'Autorität' seine Heimat in Beschlag nimmt, geht er auf einen ausufernden Rachefeldzug. Viele Jahre sind seit dem ersten Teil verstrichen, sodass nach der anfänglichen postapokalyptischen Verwüstung wieder deutliche Strukturen der Gesellschaft zu finden sind. Deswegen auch der Begriff Post-Postapokalypse. Weitere Details zur Handlung bleiben uns die Entwickler bisher schuldig. Wer den Erstling gespielt hat, wird wissen, dass die 'Autorität' schon im ersten „RAGE“ alles andere als friedfertige Persönlichkeiten waren.

Während die Story gegenwärtig etwas blass erscheint, soll „RAGE 2“ auf spieltechnischer Ebene der ultimative Abenteuerspielplatz werden: Die offene Welt lässt sich bis in den letzten Winkel erkunden. Wer die Augen offenhält, soll reichhaltig belohnt werden. Ihr seid aber nicht nur zu Fuß unterwegs, sondern klemmt euch regelmäßig hinters Steuer einer Mad-Max-mäßigen PS-Schleuder.

Die meiste Zeit werdet ihr jedoch ballernd verbringen. Wie schon im ersten Teil dreht sich auch in „RAGE 2“ vieles um abgefahrene Waffen und satte Action. Zwar sitzen die Avanlanche Studios federführend am Drücker, doch für die richtige Portion Wumms einer Schrotflinte holten sich die Entwickler die „Doom“- UND „Quake“-Schöpfer id Software beratend ins Boot. Abgerundet wird „RAGE 2“ von einem ganzen Schwung abgedrehter Charaktere.