Fans von Wirtschafts-Simulationen werden auf Konsole traditionell stiefmütterlich behandelt, während die Baubranche auf dem Rechner floriert wie eh und je. Ein herbes Ungleichgewicht, dem die Mannen von Kalypso Media mit der Konsolenfassung des 2016 für Tablet und PC erschienenen „Project Highrise“ nun entgegenwirken möchten.

Darum geht’s: 

„Project Highrise“ versteht sich als der spirituelle Nachfolger des Klassikers „Sim Tower“. Dementsprechend ist es auch hier euer Ziel, in 2-D-Perspektive Wolkenkratzer hochzuziehen, den Raum auf den Stockwerken sinnvoll zu verplanen, gewinnbringend feilzubieten und eure Bewohner mit Strom, Gas, Wasser, Telefonleitungen und Kabelanschlüssen zufriedenzustellen.

Dabei baut ihr im pixeligen 60er-Jahre-Look nicht nur in die Höhe, ihr dürft den Ausbau auch horizontal vorantreiben, um Platz für neue Wohnungen, Geschäfte oder Artpraxen zu schaffen. Im Laufe der Zeit steigt somit euer Ansehen und besser betuchte Mieter ziehen ein. Die bringen zwar mehr Mieteinnahmen, haben jedoch auch entsprechend höhere Bedürfnisse, die es zu befriedigen gilt. Und so eine Kindertagesstätte oder ein Waschsalon wollen auch erst mal bezahlt werden.

Die Fassungen für Playstation 4, Xbox One und Switch beinhalten neben dem Hauptspiel auch das „Las Vegas“ DLC sowie die Erweiterungen „Miami Malls“, „Tokyo Towers“, „London Life“ und „Brilliant Berlin“. Zur Verfügung stehen ein Sandkasten-Modus, in dem ihr einfach drauflos bauen dürft – wobei sich das zur Verfügung stehende Grundkapital nach dem gewählten Schwierigkeitsgrad richtet – wohingegen ihr in der Kampagne bestimmte Ziele erfüllen müsst.