Die nächste Konsolengeneration macht sich auf den Weg zu den Startlöchern und damit sickern immer mehr Gerüchte und Spezifikationen an die Öffentlichkeit. Branchen-Leaks aller Art, die man mit Vorsicht genießen sollte, die jedoch oft auch mehr als nur ein Körnchen Wahrheit enthalten. Lest die nun folgenden Zeilen also mit der nötigen Skepsis, aber auch mit Vorfreude.

Denn dieser Leak stammt vom bekannten Branchen-Insider mit dem Nickname „Komachi“, der schon öfter richtig lag und die mutmaßlichen Grafikdaten der kommenden Playstation 5 bei Twitter hinausposaunte. In dem Posting heißt es: „Oberon A0. Gen2: GFXCLK = 2.000GHz Gen1: GFXCLK = 0.911 GHz Gen0: GFXCLK = 0.800Ghz.“ Der erste Begriff GFXCLK steht dabei für die Taktfrequenz des Grafikprozessors der Konsole, „Graphics Clock“:

Beeindruckende zwei Gigahertz sollen es sein, was 9,2 Teraflops nach RDNA- oder satten 14 Teraflops nach GCN-Architektur entsprechen soll.

Für wen das böhmische Dörfer sind: Diese Power entspricht dem doppelten dessen, was die momentane Konsolen-Königin, die Xbox One X, zu leisten vermag – und reicht beinahe an das Spektrum einer PC-Grafikkarte vom Typ Gforce RTX2080 heran.

Damit wäre die Playstation 5 in Sachen Grafik zugkräftiger als Karten wie die Radeon RX 5700 oder 5700 XT von AMD. Wohlgemerkt, sollten diese Zahlen stimmen, denn offiziell sind sie nicht. Doch sollten sie sich als wahr erweisen, kommt ein Monster von einer Konsole auf Sony-Jünger zu.

Mark Cerny, der Designer der Playstation 5, der auch schon das Vorgängermodell gestaltete, möchte neue Features aber nicht nur für die Grafik.

Er will, dass der übliche Vergleich zwischen Modellen, der bislang jede Microsoft- und Sony Generation untereinander begleitete, diesmal ins Leere greift – indem die Power der Playstation 5 auf „fundamentale Weise verändern soll, was ein Spiel bedeuten kann“. Doch es bleibt nicht bei Andeutungen, so hat Cerny etwa betont, dass die PS 5 einen zusätzlichen AMD-Prozessor bekommen wird, dessen einzige Aufgabe exklusives 3-D- Audio sein wird.

Cerny dazu: „Als Spieler fand ich es immer frustrierend, dass die Tonqualität beim Wechsel von PlayStation 3 auf PlayStation 4 sich nicht so großartig gewandelt hat. Der Traum bei der kommenden Konsole wird es sein, zu zeigen, wie dramatisch anders die Audioerfahrung für Spieler sein kann, wenn man ihr nur genügend Hardware-Pferdestärken widmet.“

Wenn das keine vielversprechenden Worte für Playstation-Fans sind, wissen wir auch nicht weiter. Die kommenden Monate bleiben spannend, es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die Zahlen offiziell bekanntgegeben werden.

Quelle: ladbible.com