Als letzte Firma unter den Spielkonsolen-Herstellern hat sich Sony lange geziert, das Thema Crossplay, also das Mehrspieler-Spiel über Gerätegrenzen hinweg, zu erlauben. Doch endlich ist es soweit, der Betastatus in Sachen Crossplay mit der PlayStation 4 ist beendet. Damit sind es in Zukunft nicht nur Einzeltitel wie „Fortnite“, in denen Playstation-Jünger gegen Xbox-, PC- oder Switch-Spieler antreten können.

Doch welche Spiele das Ganze künftig erhalten, ist nicht bekannt und liegt natürlich auch an den Entwicklern, die das Feature in kommende Titel integrieren. Wohl ist hingegen schon vor längerem durchgesickert, dass das kommende „Call of Duty: Modern Warfare“ mit seinem Erscheinen am 25. Oktober Crossplay unterstützen wird. Damit fällt Sonys bisherige Weigerung, das Thema auf seinen Konsolen zuzulassen, endgültig flach.

Bis dato hatte das Unternehmen vor allem betont, seinen Spielern höchste Qualität bieten zu wollen und dass das Crossplay zudem Jugendschutzfragen aufwerfe – Stimmen aus der Videospiel-Branche vermuteten dahinter Sonys Bestreben, sein Flaggschiff von Konkurrenzprodukten abschirmen zu wollen. Doch mit dem Jahr 2017 gab es eine Trendwende bei dem Unternehmen.

Zuerst wurde die Mehrspieler-Revolution „Fortnite“ mit Crossplay bedient, später folgten vereinzelte Titel wie Rocket League. Man darf gespannt sein, ob mit dem Ende der Betaphase für das Feature auch bereits veröffentlichte, beliebte Multiplayer-Spiele „nachgerüstet“ werden und in Zukunft Crossplay unterstützen werden.

So oder so: Gute Neuigkeiten für Spieler, die gerne mit Freunden auf anderen Systemen zocken möchten. Nun müssen nur die Entwickler Gebrauch davon machen.

Quelle: golem.de