Der Battle-Royal Überflieger „Fortnite“ erfreut sich speziell bei der jüngeren Zielgruppe einer derartigen Beliebtheit, dass der Free-2-Play-Titel mittlerweile zum Katalysator für popkulturelle Phänomene geworden ist. Und seien sie noch so bescheuert wie der allgegenwärtig zitierte Floss-Tanz. Auf die Reise geschickt hat den Boom-Zug jedoch vor noch gar nicht allzu langer Zeit ein einsamer Modder namens Brendan Greene.

Dem Iren wurde dank des südkoreanischen Entwicklerstudios Bluehole nämlich die Möglichkeit zuteil, seine Idee eines Shooters im großen Stil umzusetzen. Brendans Nickname in Online-Spielen: PlayerUnknown. Und so erklärt sich auch der Titel des Trendsetters „PlayerUnknown’s Battlegrounds“, der nach dem PC und der Xbox One nun auch endlich auf der Playstation 4 erhältlich ist.

Darum geht’s:

Falls jemand das letzte Spielejahr verschlafen hat, hier noch einmal, worum es bei der Shooter-Sensation geht:

Bei „PlayerUnknown’s Battlegrounds“ – oder auch kurz „PUBG“ – handelt es sich um einen kompetitiven Online-Shooter, der das Battle-Royal-Spielprinzip überhaupt erst populär gemacht hat. Zu Beginn des Matches springen die selbstgestalteten Spielfiguren von 100 Spielern aus einem Flugzeug, um sich nach der Landung auf einer von bislang 3 Maps (Nummer Vier wird derzeit auf dem PC getestet) erst auf die Suche nach Ausrüstung und Waffen und anschließen auf die Jagd nach anderen Spielern zu begeben. 

Ziel ist schlicht, als Letzter am Leben zu bleiben, wobei man Solo oder auch in Zweier- oder Viererteams antreten kann. Der Clou dabei ist, dass eine Kuppel das Spielfeld umgibt, die in bestimmten Zeitintervallen schrumpft. Wer sich außerhalb dieser Begrenzung befindet, erleidet Schaden, weshalb das Spielfeld immer kleiner wird und die Spieler auf den anfangs weitläufigen Arealen immer enger zusammenrücken.

Um auf den großen Maps schnell von A nach B zu kommen, stehen allerlei Fahrzeuge wie Jeeps und Motorräder bereit, während Flugzeuge immer wieder hochwertige und entsprechend heiß umkämpfte Beutekisten abwerfen. Generell habt ihr dabei die Wahl, ob ihr in Third-Person- oder Ego-Perspektive spielt, wobei sich bei letzterer Spielweise derart viele Nachteile gegenüber der Schulter-Perspektive ergeben, dass den First-Person-Matches ein eigener Spielmodus zuteilwurde.

Ist die üblicherweise rund 30 Minuten dauernde Runde vorbei, erhalten die Spieler auf Basis ihrer Leistungen Erfahrungspunkte, die sie dann in rein kosmetische Veränderungen ihres Charakters investieren können. Mehr Zutaten bedarf es nicht, um zum meistgespielten Steam-Spiel aufzusteigen und Kultfaktor zu erlangen.