Dubai, eine Stadt voller Kontraste. Eine Metropole, in der Tradition, Moderne und Reichtum aufeinandertreffen. Ein Ort, wohl einzigartig auf der Welt und Austragungsort für ein ebenso besonderes Event – die PES World Finals!

Die Besten der Besten

Die weltweit 38 besten PES-2013-Spieler aus Japan, Amerika, dem Mittleren Osten und natürlich auch Europa trafen aufeinander, um den Sieger der Saison 2013 zu ermitteln. Neben Ruhm und einem edlen Pokal warteten auch noch 10.000 Euro Preisgeld auf den Sieger. Und was wäre eine Fußball-WM – sei sie auch virtueller Natur – ohne deutsche Beteiligung?

Deutschland war gleich doppelt vertreten, sowohl mit Patrick „Phayton“ Maier als auch Mike „El Matador“ Linden, die in diesem Jahr beide zum Favoritenkreis zählten. Und der Konkurrenz zeigen wollten, dass Deutschland reif für den Titel ist. Bevor einer am Ende aber wirklich die Hände an den Pott legen durfte, mussten die Kontrahenten eines der härtesten und erbittertsten Turniere der PES-League-Geschichte überstehen.

Emotionen pur!

Die 38 Teilnehmer gaben vom ersten Spiel an Vollgas und so entwickelte sich bereits die Gruppenphase zum echten Nervenkrieg. Aus deutscher Sicht hatte vor allem Mike Linden zu kämpfen, der erst nach einer Teamumstellung und dem letzten Gruppenphasenspiel den Einzug ins Achtelfinale feiern konnte.

Hier war für „El Matador“ aber schon Endstation – die deutschen Hoffnungen ruhten auf den Schultern von Patrick Maier, der es richtig spannend machte. Während er ohne Mühe durchs Achtelfinale marschierte, erwartete ihn im Finale der italienische Mitfavorit „Ettorito 97“, der sich mit dem Deutschen einen packenden Schlagaustausch lieferte. Die Zuschauer fieberten bei Matches mit, die vor Emotionen und gelungenen Kombinationen förmlich barsten und mit 1:0 im Hin- sowie 4:4 im Rückspiel endeten. Der Italiener war den Tränen nahe – und auf Maier wartete das Semifinale.

Mit kühlem Kopf zum Titel

Das Halbfinale war ebenfalls ein ständiges Auf und Ab, den Zuschauern wurden Weltklassepartien geboten. Dabei machte es bereits sehr früh den Anschein, als hätte der Deutsche leichtes Spiel. Doch es sollte anders kommen: Nach einem klaren 2:0 im Hinspiel und einer 1:0-Führung im Rückspiel drehte Maiers Kontrahent aus Portugal so richtig auf. Und schoss sich mit einem 1:3 in die Verlängerung. Fünf Minuten Overtime folgten, in denen sich „Phayton“ am Ende mit 2:0 durchsetzen konnte und nur noch einen Sieg vom Ziel entfernt war.

Im Finale kam es zum Klassiker: Deutschland gegen Brasilien. Eine Partie auf Augenhöhe möchte man meinen, doch Patrick Maier behielt, ganz im Gegensatz zu seinem Gegner, die Nerven. Cool und lässig spielte er sich zu einem 4:1 und war nach Abpfiff nicht nur „PES Weltmeister 2013“, sondern konnte sich auch noch über die Siegprämie in Höhe von 10.000 Euro freuen.

Wie war das noch gleich: „Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnt Deutschland!“? In diesem Jahr zumindest ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Man darf gespannt sein, ob „Phayton“ den Titel im nächsten Jahr wird verteidigen können. Wer ihm nacheifern möchte, der kann schon bald sein Glück wagen. Auch in diesem Jahr findet wieder die PES League statt, über die ihr euch für die World Finals qualifizieren könnt. Alle Infos dazu findet ihr hier.