Das ist schlecht:

So interessant der Kampfansatz vor allem zu Beginn noch sein mag, stellen die Gefechte leider die größte Schwäche von „Paper Mario: The Origami King“ dar. Nicht nur, dass sich die Feindesmuster recht bald wiederholen, was die vermeintlichen Knobeleien irgendwann zu einer zeitraubenden Pflichtaufgabe verkommen lässt, die ganze Mühe wird nicht mal wirklich belohnt.

Erfahrungspunkte oder derlei Rollenspielgedöns gibt es hier nämlich nicht. Lediglich einige Münzen, von denen ihr eh meist mehr als genug habt. Das führt dazu, dass ihr alsbald den Feinden auszuweichen versucht, um ja nicht kämpfen zu müssen, oder kurzerhand aus dem Gefecht flieht, anstatt euch zu stellen.

Zudem macht das Spiel keinen Hehl daraus, dass es sich an eine vergleichsweise junge Spielerschaft richtet, indem es jeden Aspekt enervierend ausführlich erläutert. Manche Rätsel würde man halt lieber selber lösen, anstatt in aller Deutlichkeit in die richtige Richtung geschubst zu werden.

Fazit:

Alter Falter, ist das schön. „Paper Mario: The Origami King“ ist ein fast schon unverschämt liebevoll designtes Stück Software, das vor Witz, guter Laune und kreativen Ideen nur so strotzt. Zwar hält das eigentlich clevere Kampfsystem auf lange Sicht nicht, was es verspricht, dafür werden Forscher und Entdecker umso mehr belohnt.

„Paper Mario: The Origami King“ ist exklusiv für Nintendo Switch erhältlich.