Das ist gut:

Klingt chaotisch, erfordert durch die unterschiedlichen Fähigkeiten der verschiedenen Fahrzeuge jedoch eine Prise Taktik. Ähnlich wie den Figuren in einem „Overwatch“, ist jedem Vehikel nämlich quasi eine Rolle auf den blechernen Leib geschweißt worden, so dass sich die eine Karre besser für den Angriff aus der Luft eignet, andere nützliche Pick-ups verteilen oder Gegnern Energie absaugen, während ihr auf den Bikes ganz besonders schnell eure Boost-Leiste füllt.

Diese stellt ein zentrales Spieleelement dar, denn „Onrush“ ist zu keinem Zeitpunkt langsam und legt sogar noch einen drauf, wenn ihr durch fleißigen Nitro-Einsatz erst einmal eure Rush-Anzeige gefüllt habt und diese zündet. Dank der konstant hohen Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde stellt sich dabei ein wunderbares Geschwindigkeitsgefühl ein, das fast schon an einen Rausch grenzt. Da die Steuerung sehr griffig ausgefallen ist, müsst ihr aber auch bei irrwitzigem Tempo keinen Kontrollverlust befürchten.

Zumindest theoretisch, immerhin seid ihr die meiste Zeit im Pulk unterwegs und habt folglich stets Gegner im Nacken, die euch ans Blech wollen. Sorgen, den Anschluss zu verlieren, müsst ihr euch jedoch nicht machen. Im Falle eines Ablebens, spawnt ihr mitten im Gerangel. Und solltet ihr doch mal ins Hintertreffen geraten, teleportiert euch „Onrush“ einfach wieder ins Geschehen.