Üblicherweise ist das Ziel in einem Rennspiel recht klar definiert: Hängt das Fahrerfeld ab und rast als erster über die Ziellinie. Eine reichlich altbackene Prämisse, dachte man sich im Hause Codemasters, und überlegte, wie es denn anders gehen könne. Das Ergebnis ist „Onrush“, ein erfrischend anderer Genre-Mix, bei dem ihr zwar mit vier oder auch zwei Reifen über allerlei Rundkurse donnert, die Platzierung dabei jedoch vollkommen außer Acht lassen könnt. Hier ist im wahrsten Sinne des Wortes der Weg das Ziel.

Darum geht’s:

Im Prinzip vereint „Onrush“ anarchischen Rüpel-Raser-Spaß Marke „Burnout“ oder „Motorstorm“, mit Spielelementen, die man aus Shootern wie „Overwatch“ kennt. In vier Spielmodi treten stets zwei Teams mit jeweils 6 Fahrern auf einen von 12 Offroad-Kursen gegeneinander an. Bei „Overdrive“ gewinnt, wer am meisten Boost-Energie ansammelt und auf der Strecke verfeuert. „Lockdown“ wiederum verlangt von euch, einen Bereich, der sich über die Strecke bewegt, möglichst lange zu besetzen, und erinnert damit nicht zufällig an klassische „Domination“-Matches. Dagegen wirkt der „Countdown“ genannte Modus fast schon geerdet, wo es darum geht, einen ablaufenden Timer durch das Durchfahren von Checkpoints am Laufen zu halten. Richtig wild wird es indes bei „Switch“, wo man euch mit drei Leben auf die Strecke schickt und die Aufgabe folglich darin besteht, das andere Team möglichst oft zu crashen, ohne selber gecrasht zu werden.