Im Hause EA ist man es gewohnt, die Konkurrenz was Sportspiele betrifft mit einen spöttischen Blick in den Rückspiegel zu beobachten. Nur in Sachen Basketball will es nicht so recht klappen. Zwar hat die „NBA Live“-Serie qualitativ im letzten Jahr einen enormen Sprung nach vorne gemacht, gegen die Konkurrenz aus dem Hause 2K aber dennoch mit deutlichem Punkterückstand verloren. Diese Niederlage möchte die erfolgsverwöhnte Spieleschmiede natürlich nicht auf sich sitzen lassen und stellt sich mit „NBA 19 Live“ abermals zum Duell. Ob es diesmal zum Sieg reicht, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

Vernünftigerweise wagt man nach dem gelungenen Vorgänger keine allzu großen Experimente. Das grundsätzliche Gameplay bleibt gleich und auch die angebotenen Spielmodi kennen wir im Wesentlichen bereits aus dem letzten Jahr. Wie gehabt dürft ihr euch on- wie offline neben den für Sportspiele üblichen Standardmodi im Karrieremodus „The One“ einen eigenen Spieler kreieren, im Franchise-Modus ein ganzes Team managen oder dem EA-obligatorischen Sammelkarten-Wahn in „Live Ultimate Team“ frönen.

Neu hingegen ist der „Court Battle“, der es euch ermöglicht, eurem selbst gestalteten Sportler auch noch einen eigenen Basketball-Platz auf den Leib zu schneidern und diesen gegen andere Spieler zu verteidigen. Die dazu nötigen Mannschaftsmitglieder, Männlein wie Weiblein, verbergen sich in Bonuskisten oder können erworben werden, indem ihr eure in „The One“ verdienten Punkte investiert. Witzig: Ihr dürft die Regeln selber festlegen, was beim Angriff auf die Plätze anderer Spieler für viel Abwechslung sorgt.