Wie sich die Zeiten doch ändern: Waren Videospiele bislang eher ihres gewalttätigen Inhaltes wegen ein Politikum, sind mittlerweile auch Sportspiele so mancher Behörde ein Dorn im Auge. Immerhin gelten Loot-Boxen in einigen Ländern als Glücksspiel. Im Falle des aktuellen „NBA 2K19“ hatten die Macher keine andere Wahl, als für den niederländischen und belgischen Markt entsprechende Anpassungen vorzunehmen und quittierten dies mit einem Aufruf an die Fans, sich bei den lokalen Regierungsvertretern zu beschweren. Nun wird also auch schon im digitalen Sport mehr übers Geld als über die Leistung geredet. Werden auch immer realistischer, diese Spiele…

Darum geht’s:

Die „NBA 2K“-Reihe dominiert seit Jahren souverän den Platz. Getreu dem Motto „Never change a winning team“ haben sich die Macher für die aktuelle Inkarnation ihrer Sportspiel-Sim darauf konzentriert, an Ecken und Kanten zu feilen, anstatt das Rad neu zu erfinden. Von daher finden sich Kenner der Reihe sofort zurecht und ihre favorisierten Modi genau da, wo sie zu erwarten sind.

Die Fülle der Möglichkeiten ist dabei beeindruckend. Ob on- oder offline, solo oder mit Kumpels auf der Couch, bei „NBA 2K19“ findet jede Spielergattung etwas zu tun. Die meisten werden sich indes mit ihrem eigens erstellten Athleten im Storymodus die Karriereleiter hochkämpfen, während sich passionierte Manager im MyGM-Modus eines Teams oder gleich einer ganzen Liga annehmen. Wahlweise sogar mit Rahmenhandlung. Wer auf Sammelkarten im Stile von „FIFA: Ultimate Team“ steht, wird indes bei „MyLeague“ fündig.