„Mortal Shell: Enhanced Edition“ im Test für Xbox Series X – Mit „Mortal Shell“ präsentierte das vergleichsweise kleine Entwicklerteam Cold Symmetra im August letzten Jahres ein knallhartes Action-Rollenspiel in bester „Dark Souls“-Tradition zum kleinen Preis. Presse und Spielerschaft zeigten sich durchaus angetan von dem Titel und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass mit der „Enhanced Edition“ nun eine aufpolierte Next-Gen-Version nachgereicht wird. Wir verraten euch, was drinsteckt und für wen sich der Trip nach Fallgrimm lohnt.

Darum geht’s:

Angaben zur Story von „Mortal Shell“ zu machen ist genauso schwierig, wie es dem Spielgenuss abkömmlich wäre. Denn wie das wenig verhohlen zitierte große Vorbild „Dark Souls“ verzichtet der Titel auf eine gradlinig erzählte Geschichte und verlangt ein wenig Eigeninitiative beim Zusammenklauben und Interpretieren der kryptischen Hinweise.

Nur so viel: Ihr erwacht in Form eines sogenannten Findlings – einer nackten humanoiden Gestalt, die wirkt, als habe man einem Menschen die Haut abgezogen und diesen dann in weiße Farbe getaucht – und absolviert zunächst das Tutorial in der unwirklich erscheinenden Einöde eines flachen Sees. Kurz darauf findet ihr euch in einem düsteren Wald wieder, wo ihr euch alsbald eines neuen Körpers bemächtigt.

In Haut und Klamotte eines mächtigen Ritters lässt sich die feindselige Umgebung gleich viel wehrhafter erkunden und so stoßt ihr bald auf einen verfallenen Glockenturm. Dort bittet euch ein riesenhafter Gefangener schließlich, ihm drei sogenannte „Glandulas“ zurückzubringen, was eurer Reise einen ersten Sinn verleiht.