Das ist gut/schlecht:

Zwei sind zur Verstärkung spezieller Angriffe da, die anderen, um eine Angriffskombo bei perfektem Timing zu unterbrechen. Auf dem Event waren sieben der 25 spielbaren Charaktere anspielbar. Neben Baraka, Scorpion, Sub-Zero, Raiden, Sonya Blade und Skarlet gab es auch den komplett neuen Charakter Geras zu sehen. Ein glatzköpfiger Hüne, der sich dadurch auszeichnet, mit dem Sand der Zeit zu spielen und seine Gegner mit roher Gewalt zu zerschmettern. Außerdem mit dabei sind Kronika, Liu Kang, Kung Lao sowie Kabal.

Vorgestellt wurde zudem Fighter Shao Kahn, der als exklusiver Vorbesteller-Bonus im Spiel erhältlich sein wird. Generell will man aber im elften Teil nur wenige neue Charaktere einführen und sich mehr auf die Rückkehr der Fan-Lieblinge konzentrieren, wie man am Comeback von Skarlet oder Baraka sieht. Ein Highlight wird übrigens sein, dass keine Geringere als WWE Superstar Ronda Rousey der Special-Forces-Agentin Sonya Blade ihre Stimme leihen wird. Neben den wirklich super geschmeidig spielenden Fights, punktet „Mortal Kombat 11“ mit einer tollen Individualisierung der Kämpfer.

Mit jedem Charakter lassen sich nämlich neue Skins, Ausrüstungen, Spezialfähigkeiten, Intros, Verhöhnungen als auch Brutalities freispielen. Darüber hinaus haben NetherRealm eine ganze Reihe spielbare Modi eingepflegt, um auch eine gescheite Langzeitmotivation zu schaffen. So haben die Turm-Herausforderungen wieder den Weg ins Spiel gefunden, dieses Mal erweitert um die sogenannten „Türme der Zeit“, die euch wirklich fordern werden, bekommen Gegner doch zum Beispiel von Kampf zu Kampf mehr Gesundheit.

Neben dem vielversprechenden, tiefgründigen Storymodus wird es standesgemäß möglich sein, sich gegen die KI oder mit einem Freund in den Arenen zu messen oder eben in den Online-Modus zu wechseln. Wer sich darauf vorbereiten will, kann auch den „Lernen“-Modus wählen, um sich mit  Kombos und Special Moves der Fighter vertraut zu machen. Einige weitere Modi sollen noch dazukommen, die sind aktuell aber noch unter Verschluss.

Ersteindruck:

Nach den ersten Fights ist eines klar, „Mortal Kombat“ ist zurück und das wohl so stark wie nie. Es ist unübersehbar blutiger und brutaler als zuvor. Es ist aber auch optisch ein echter Hingucker, seien es die Animationen, die Effekte oder die dichte Gesamtatmosphäre, die das Game ausstrahlt. Außerdem spielt sich der elfte Teil überaus geschmeidig und weist eine mitreißende Dynamik auf. Es ist herausfordernd und extrem unterhaltsam zugleich.

Wer sich dann einmal mit der Steuerung und all den Special Moves vertraut gemacht hat, bekommt hier ein wunderbares Schlachtfest präsentiert, das zudem breit aufgestellt ist mit seinen Modi, um eine lange Zeit Spaß zu bereiten. Hier wird vor allem der Story-Modus ein echtes Highlight darstellen. Der erste Eindruck ist jedenfalls brillant und wir freuen uns diebisch auf den Release von „Mortal Kombat 11“. Sollte die Vollversion den positiven Eindruck abrunden, so wird, zumindest in diesem Jahr, mit diesem Beat 'em Up die Konkurrenz vom Boden aufgewischt!