Hereinspaziert zum neuen Teil eines der berüchtigtsten und blutrünstigsten Prügelspiele der Welt – „Mortal Kombat“. Am 23. April 2019 heißt es nämlich wieder Fatality-Time, wenn „Mortal Kombat 11“ von Entwickler NetherRealm Studios für PC, Xbox One, PlayStation 4 und Nintendos Switch in den Läden aufschlägt. Wir waren auf dem Reveal-Event des neuen Prügelschlachtfestes „Mortal Kombat 11“ in London und konnten schon mal selbst Hand anlegen.

Darum geht’s:

Dieses Kult-Game hat seither mit den Sittenwächtern dieser Welt zu kämpfen und hat für unzählige besorgte Eltern gesorgt. Nun, Bestandteile des Erfolgsrezepts eines jeden guten „Mortal Kombat“ sind die ausgedehnte Brutalität, die bestialischen Todesanimationen und Blut wohin das Auge sieht. Ja, die Reihe ist nichts für seichte Gemüter und auch der elfte Teil ist da kein Kind von Traurigkeit. Mehr noch, es wird noch brutaler. Aber, dieses Beat 'em Up ist weit mehr als zügellose Gewalt.

Es ist pures Entertainment, mit blendender Grafik, fesselnde Fights und gutem Tiefgang in den Spielmodi. Die Geschichte im elften Teil knüpft nahtlos an die des Vorgängers an. Da hatte Raiden ja bekanntlich den finsteren Bösewicht Shinnok einen Kopf kürzer gemacht. Nun kommt Kronika, Herrscherin über Raum und Zeit, ins Spiel, womit ihr mit einer illustren Zeitreise rechnen dürft. Inklusive diverser Charaktere, die in der Vergangenheit und der Gegenwart agieren.

Das ist gut/schlecht:

Warner Bros. Interactive Entertainment ließ mit den Trailern und auf dem vergangenen Londoner Community-Event die Muskeln spielen. Denn „Mortal Kombat 11“ ist ein echtes Genre-Schwergewicht geworden, dass in seiner Gesamtheit, die Konkurrenz in diesem Jahr ziemlich weit von sich schieben könnte. Fangen wir mal mit dem Zugpferd der Reihe an, den blutrünstigen Fatalities, die nur so vor Splatter- und Gore-Effekten triefen.

Die neuen Finishing-Moves des Beat ‘em Ups sind unübersehbar mit das Brutalste, was NetherRealm auf seine Fans losgelassen hat. Das sorgt für Unterhaltung, für ehrfürchtiges Staunen und tosenden Beifall im Saal. Da wird fröhlich zweigeteilt, es werden Knochen aus den Leibern gerissen, gespalten, Gehirne rausgeprügelt, Blutlanzen durch Köpfe gejagt, es wird enthauptet, abgefackelt und alle möglichen anderen Optionen ausgeschöpft, den Gegner möglichst bestialisch zu zerbröseln. Mitten im Schlachtfest werdet ihr schnell ein paar Neuerungen kennenlernen.

So haben die Entwickler den bekannten „X-Ray“-Angriff durch den sogenannten „Fatal Blow“ ersetzt, der nun aktiviert wird, wenn man nur noch ein Drittel der Gesundheit besitzt. Die Spezialattacke ist überdies nicht weniger spektakulär-blutig, wenn man damit seine Gegner quält. Mit diesem Angriff ist es also möglich, einen scheinbar schon verlorenen Kampf zu seinen Gunsten zu drehen. Ansonsten hat man am unteren Bildschirmrand nun vier Balken.

Teil 2 der Vorschau auf der nächsten Seite: